lost spaces

Beijing, China 2002

Keine Situation erscheint so wie sie ist, für immer gedacht. 

Durch den Fortschritt und das damit verbundene schnelle Wachstum der Städte  sind die überlieferten Wertvorstellungen entbehrlich geworden.


In diesem Zusammenhang taucht ein neues Phänomen auf: 
Das Verschwinden – von ganzen Stadtlandschaften.

Über diesen Moment des Verschwindens stellt sich für mich die Frage, wie sich die Stadt als gesellschaftlicher Raum in Zukunft weiter entwickeln wird,  denn das was sich im ersten Anschein als bedrohlich darstellt bedeutet natürlich auch eine Chance: Verschwinden bedeutet immer auch Öffnung für Neues, Raum für ein anderes Denken, Unvorhergesehenes und Veränderung.

In der Andeutung von Verborgenen im Labyrinth von Lichtern, Treppen und Fassaden, Nähe und Distanz bewahren sich diese Szenen einen Spielraum scheinbar ereignislose Schauplätze zur Bühne unvorhergesehener virtueller Geschehnisse zu verwandeln. 
 

© 2020 by tania reinicke

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